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Sep
15

Walther Trowal: Höhere Prozesssicherheit beim Gleitschleifen

Neue Breitband-Compounds arbeiten schaumarm – unabhängig von der Wasserhärte.

Walther Trowal: Höhere Prozesssicherheit beim Gleitschleifen
Eine Fettrückhaltescheibe ist nach dem Trowalisieren perfekt gereinigt.

Als weltweit einziger Hersteller liefert Walther Trowal ab sofort Compounds für das Gleitschleifen von Werkstücken aus Metall, die erstmals unabhängig von der Wasserhärte arbeiten und nur wenig Schaum erzeugen. Das bedeutet für die Anwender, dass der Prozess “Trowalisieren” auch dann stabil läuft, wenn sich die Randbedingungen ändern. Da Walther Trowal jetzt synthetisch hergestellte Stoffe anstelle von Seifen verwendet, schonen die neuen Produkte gleichzeitig Ressourcen.

Bei der Teilereinigung mit seifenhaltigen Verfahrensmitteln (Compounds) war das Optimum zwischen guter Reinigungswirkung und geringer Schaumentwicklung bisher auf einen engen Härtebereich des Prozesswassers begrenzt. Schon geringe Schwankungen der Wasserhärte konnten die Sicherheit des Prozesses gefährden.

Die Lösung: Spezialtenside

Mit den neuen Breitband-Compounds trowal KRA, trowal SGK und trowal KRS schaltet Walther Trowal den Einfluss der Wasserhärte aus und erzielt so eine hohe Prozesssicherheit über einen weiten Härtebereich.

Die neuen Compounds enthalten Spezialtenside anstelle von Seifen. Sie schäumen unter allen Produktionsbedingungen nur schwach und sind einfach in der Anwendung: Zusatzmittel wie Entschäumer oder Aufhärtemittel – oder gar zusätzliche Maschinen – sind nicht mehr erforderlich. “Schaumpartys” gehören der Vergangenheit an – zumindest beim Gleitschleifen.

Die große Bandbreite in Bezug auf die Wasserhärte bietet hohe Sicherheit für die Produktion: Es spielt keine Rolle mehr, wie die Beschaffenheit des Prozesswassers ist. Ob der Versorger das Wasser aus einem anderen Einzugsgebiet bezieht, innerhalb des Werkes eine Wasserenthärtung installiert wird oder sich die Eigenschaften des Prozesswassers aus anderen Gründen ändern – der Gleitschleifprozess bleibt unbeeinflusst.

Das bedeutet auch, dass die Compounds jetzt an jedem beliebigen Standort die gleichen guten Ergebnisse liefern. Zum einen ist das für Hersteller wichtig, die in mehreren Werken produzieren. Zum anderen sind die Ergebnisse von Versuchen, die im Vorfeld einer Kaufentscheidung in der Versuchsabteilung von Walther Trowal in Haan durchgeführt werden, sicher auf die Anlagen der Kunden übertragbar.

Die neuen Compounds erzielen exzellente Reinigungs-, Entfettungs- und Korrosionsschutzeigenschaften. Sie bringen die Oberfläche zum Glänzen und hellen sie auf. Darüber hinaus emulgieren sie Öl sehr gut und eignen sich so hervorragend für die Entfettung. Außerdem dispergieren sie Feststoffe in hohem Maße, sodass sie den Metall- und Schleifkörperabrieb aufnehmen, der beim Gleitschleifen entsteht. Zusätzliche, schaumarme Inhibitoren gewährleisten einen guten Korrosionsschutz.

Erste Erfahrungen: durchweg positiv

Benutzer, die auf die neuen Produkte umgestellt haben, berichten, dass das Gleitschleifen seit der Umstellung vollkommen reibungslos läuft und keinerlei Serviceeinsätze mehr notwendig waren.

Ein Hersteller von Nadeln für Textilmaschinen war einer der ersten, die auf die neuen Compounds von Walther Trowal umgestellt haben. Obwohl er weiches Wasser verwendet, setzt er keine Aufhärtungsmittel mehr ein. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Prozesswasser in diesem Werk jetzt erstmals im geschlossenen Kreislauf recycelt wird und über lange Zeiträume hinweg nur die Verdunstungsverluste mit Frischwasser ausgeglichen werden.

“Grüne” Compounds schonen Ressourcen.

Bei der Entwicklung der neuen Breitband-Compounds hat Walther Trowal hohen Wert auf die Umweltfreundlichkeit gelegt: Die Basis bilden ausschließlich synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe, denn das Palmöl, das für die Herstellung von Seifen verwendet wird, ist ein wichtiger Bestandteil vieler Nahrungsmittel und zudem ein Stoff, der wegen der Anbaubedingungen weltweit in der Kritik steht.

In vielen Fällen ermöglichen die neuen Produkte es zum ersten Mal, das Prozesswasser überhaupt zu recyceln und so die Kosten für die Entsorgung drastisch zu reduzieren.

Die neuen Breitband-Compounds

trowal KRA: universell verwendbar

trowal KRA ist ein universell einsetzbares, für alle Metalle geeignet Reinigungs- und Entfettungscompound mit guten Korrosionsschutzeigenschaften. Es ist für alle Metalle geeignet und wird häufig beim Entgraten von Werkstücken verwendet, an denen zwar wenig Öl haftet, die jedoch kein intensives Entfetten erfordern.

trowal SGK: exzellentes Entfetten

Speziell für das Entfetten und Reinigen von Werkstücken aus Aluminium, Edelstahl und Zink hat Walther Trowal das Behandlungsmittel trowal SGK entwickelt. Es ist ein extrem gut entfettendes Compound und eignet sich auch für das Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen.

trowal KRS: hoher Korrosionsschutz

Für die Reinigung von rostempfindlichen Teilen ist trowal KRS das Mittel der Wahl. Es enthält spezielle Tenside, die Feinstabrieb von Metallen und Schleifkörpern besonders gut dispergieren und schützt so die Oberflächen der Werkstücke extrem gut gegen Korrosion.

Hintergrund: Störfaktor Wasserhärte

Die Ursache der Abhängigkeit der Ergebnisse von der Wasserhärte bei Verwendung von seifenhaltigen Compounds ist, dass Seife bei einer niedrigen Wasserhärte grundlegend anders reagiert als bei einer hohen. In weichem Wasser hat Seife exzellente Reinigungseigenschaften und emulgiert Öl sehr gut. Beim Recyceln des Prozesswassers in Zentrifugen entsteht jedoch sehr viel Schaum, was den Einsatz von Entschäumern erforderlich macht. Außerdem haftet die Seife nicht an der Oberfläche – es entsteht keine Schutzschicht, die die Oberfläche von der Luft abschottet. Das Resultat: ein geringer Korrosionsschutz.

In hartem Wasser dahingegen ist der Korrosionsschutz der seifenhaltigen Compounds gut und es wird wenig Schaum erzeugt, jedoch hat Seife dann verminderte Reinigungseigenschaften. Außerdem hemmt sie das Emulgieren von Öl, in der Folge ist die Entfettung nicht ausreichend.

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

Firmenkontakt
Walter Trowal GmbH & Co.KG
Herr Georg Harnau
Rheinische Str. 35-37
42781 Haan
+49.2129.571-0
+49.2129.571-225
g.harnau@walther-trowal.de
http://www.walther-trowal.de

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