Kyoceras Neutralisationsanlagen sorgen für individuelle Realisierung und leichte Handhabung bei der Reinigung von Abwässern

Die Neutralisationsanlagen von Kyocera ermöglichen die effiziente Reinigung von Abwässern, die durch das “Cleaning in Place” Verfahren entstehen, und gewährleisten dadurch höchste Produktqualität und geringen Aufwand.

Kyoceras Neutralisationsanlagen sorgen für individuelle Realisierung und leichte Handhabung bei der Reinigung von Abwässern

Kyocera_Neutralisationsanlage

Kyoto/Mannheim, 27. Oktober 2021. Die KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH in Mannheim entwickelt und produziert seit mehr als 30 Jahren Neutralisationsanlagen für die pharmazeutisch- chemische Industrie sowie für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Um den hohen hygienischen Anforderungen der einzelnen Industriezweige gerecht zu werden und anspruchsvolle Neutralisationsprozesse zu gewährleisten, bietet Kyocera individuell anpassbare Umweltapparate für die Behandlung des Prozessabwassers.

Einfache und effiziente Reinigung vor Ort

Kyoceras Neutralisationsanlagen ermöglichen eine sichere und zuverlässige Reinigung der Abwässer direkt an der Entstehungsstelle. Dank des Baukastensystems funktioniert dies auch ohne aufwendige Demontage der Produktionsanlagen: Diverse Reinigungsflüssigkeiten werden nach dem sogenannten “Cleaning in Place”-Verfahren (CIP) und vor der Entsorgung effizient und sicher vermischt und dadurch neutralisiert. Dieser Vorgang gestattet die Entsorgung der Flüssigkeiten als neutrales Abwasser. Die Flüssigkeiten müssten sonst in separaten Behältern gesammelt und einzeln und teuer beseitigt werden.

Die Reinigung einer Hauptanlage in der pharmazeutischen Industrie sieht beispielsweise so aus:

Die Anlage, die das Produkt herstellt, wird im CIP-Verfahren regelmäßig mit diversen Flüssigkeiten gereinigt. In der Regel passiert dies nach der Herstellung einer Charge.

Die verwendeten Reinigungsflüssigkeiten werden entweder im Kreislauf über die Hauptanlage geführt oder in einem Behälter gesammelt. Sie müssen nach dem CIP-Verfahren neutralisiert werden, dabei kommen Kyoceras Neutralisationsanlagen zum Einsatz: In einem Behälter der Neutralisationsanlage wird das Abwasser aus dem Reinigungsprozess gepuffert. Dieser Vorgang kann auch im Behälter stattfinden, in dem die Flüssigkeiten zuvor gesammelt wurden. Die Neutralisationsanlage nimmt sich nun chargenweise die Flüssigkeit aus dem Pufferbehälter, neutralisiert sie und pumpt sie dann direkt in den Abwasserkanal.

Im Detail bedeutet das: Um nach dem CIP-Verfahren entstandene Schadprodukte in unschädliche Endprodukte zu verwandeln, wird eine saure oder alkalische Lösung benötigt. Diese wird zunächst in einem Kreislaufbehälter auf die gewünschte Konzentration verdünnt. Mithilfe von Kyoceras Neutralisationsanlagen geschieht die Zuführung der benötigten Reaktionschemikalien gezielt über selbstregulierende Dosierventile, wodurch maximale Sicherheit gegenüber Verunreinigungen durch Säure oder Lauge gewährleistet wird. Die neutralisierte Lösung kann schließlich gefahrlos entsorgt werden. Dabei werden die Neutralisationsanlagen einfach über eine bedienerfreundliche und gut ablesbare Display-Anzeige elektronisch gesteuert.

Maximaler Nutzen bei minimalem Aufwand

Die Integration der Neutralisationsanlage in das Gesamtkonzept des Produktionszyklus ist eine zwingend notwendige Voraussetzung. Dazu gehört, die bestehende oder geplante Neutralisationsanlage in das Konzept der Infrastruktur zu integrieren. Kyocera kann dafür auf Erfahrungen aus bereits realisierten Projekten zurückgreifen und die für jede Anlage passende Lösung anbieten. Definierte Schnittstellen, die sich über übliche Bussysteme an die Hauptanlage anbinden, ermöglichen einen unkomplizierten Austausch der notwendigen Daten und reduzieren die Anzahl der Bedienoberflächen auf ein Minimum.

Dafür entwickelte Kyocera eine kundenspezifische Neutralisationsanlage, die unterschiedliche Aufgaben entlang eines Fertigungsprozesses miteinander verknüpft. Das System kann beispielsweise vollständig in die Steuerungstechnik integriert und auf Wunsch via Teleservice überwacht und gewartet werden. Dies ermöglicht nicht nur den maximalen Nutzen bei minimalem Platzbedarf, sondern auch eine benutzerfreundliche und einfache Handhabung. Moderne Herstellungsprozesse konzentrieren sämtliche Produktionsanlagen sowie die erforderlichen Nebenaggregate wie Temperierung oder Druckluftversorgung zu einer Einheit, die von einem zentralen Leitstand aus bedient und überwacht werden kann.

Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de

Über Kyocera

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 297 Tochtergesellschaften (31. März 2021) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenfachwissen. 2020 belegte Kyocera Platz 549 in der “Global 2000”-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 78.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,74 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit fünf eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Precision GmbH in Selb, der KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH in Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 763.000 Euro* pro Preiskategorie).

* Erhebungszeitpunkt: 18.06.2021

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Daniela Faust
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